Pferdebesitzer: Der Zuschuss für Arbeitgeber für die Private Krankenversicherung

Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollen alle von einem guten Gesundheitszustand des Arbeitnehmers profitieren – deswegen gibt es die Teilung des Beitrags zur Krankenversicherung und zur Pflegeversicherung. Diesen Arbeitgeberzuschuss gibt es auch für privat versicherte Angestellte. Der Arbeitgeberzuschuss PKV kann bis zur Hälft der monatlichen Beiträge betragen. Um diesen Arbeitgeberzuschuss Private Krankenversicherung zu erhalten, muss die private Krankenversicherung der privat versicherten Person Leistungen anbieten, die mindestens denen der gesetzlichen Krankenkasse entsprechen.

Arbeitgeberanteile für die private Krankenversicherung

Im Moment liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 4125 Euro monatlich. Der Arbeitgeberzuschuss beträgt 7,3 Prozent von 4225 Euro – also 301,13 Euro. Können privat versicherte Personen diesen Zuschuss nicht ausreizen, kann die Differenz für Familienangehörige (Ehepartner, Kinder) genutzt werden. Verfügt der Versicherte nur über ein geringes Einkommen von 450,01 bis 850 Euro monatlich, wird der Arbeitgeberzuschuss dennoch bezahlt. Eine Beispielrechnung, wie hoch der Arbeitgeberzuschuss ausfällt, kann man hier finden: http://www.arbeitgeberzuschuss-privatekrankenversicherung.de/ . Die Kostenbeteiligung des Arbeitgebers wird dem Versicherungsnehmer mit seinem Gehalt ausgezahlt.

Dauer der Zahlung des Arbeitgeberzuschusses

Der Arbeitgeberzuschuss Private Krankenversicherung wird generell für die komplette Laufzeit des jeweiligen Arbeitsvertrages gezahlt. Wenn der Arbeitnehmer sich also im Urlaub befindet oder krank ist, wird der Arbeitgeberzuschuss PKV dennoch fällig. Ausnahme: Der Arbeitnehmer ist über den Zeitraum der gesetzlichen Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers krank. Der Arbeitgeberzuschuss wird dann erst wieder bezahlt, wenn der Arbeitnehmer genesen ist und seine Arbeit wieder aufnimmt. Ebenso wird der Arbeitgeberzuschuss zur Privaten Krankenversicherung bei Kurzarbeit bezahlt – ganz gleich, ob diese einen wirtschaftlichen oder saisonalen Grund hat.

Steuerliche Aspekte

krankenversicherung-zuschussDie Zuschüsse des Arbeitgebers zu den Beiträgen der Privaten Krankenversicherung sind grundsätzlich steuerfrei, sofern der Arbeitgeber verpflichtet ist, einen Beitragszuschlag zu leisten. Allerdings muss dem Arbeitgeber vom Arbeitnehmer eine Beitragsbescheinigung zur PKV vorliegen. Das ist Voraussetzung, damit die Zuschüsse zu den Beiträgen der PKV steuerfrei bleiben. Eine Beteiligung des Firmenchefs an der Selbstbeteiligung ist bis zu 600 Euro im Jahr steuerfrei, wenn vom Arbeitgeber eine Arbeitnehmervertretung oder eine Unterstützungskasse eingeschaltet wird. Voraussetzung hierfür ist, dass mindestens 5 Arbeitnehmer beschäftigt werden.

Privat versicherte Künstler

Privat versicherte Künstler und Publizisten erhalten nicht vom Arbeitgeber, sondern von der Künstlersozialkasse einen Beitragszuschuss zur PKV. In welcher Höhe dieser Zuschuss ausfällt, richtet sich nach dem Beitrag, der im Falle der Versicherungspflicht für die Gesetzliche Krankenversicherung zu zahlen wäre. Es wird maximal die Hälfte des PKV-Betrags erstattet.

Gutes Video:

  • Beitragsbemessungsgrenze in der GKV: 4.125 Euro brutto monatlich
  • anteiliger Beitrag des Arbeitgebers: 7,3 Prozent
  • anteiliger Beitrag des Arbeitnehmers: 8,2 Prozent

 

 

Pferdekrankheiten

Auch Pferde können krank werden. Zu den häufigsten Krankheiten gehören Harnsteine, Allergien und Hauterkrankungen, Magen- und Darmerkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen.

Harnsteine

Nur Hengste und Wallache erkranken an Harnsteinen. Die Ursache von Harnsteinen bei Pferden ist noch unbekannt, aber es kann davon ausgegangen werden, dass ältere Pferde eher betroffen sind, wie jüngere. Eine falsche Futterzusammenstellung könnte als Ursache für Harnsteine in Frage kommen. Harnsteine zeigen, ab einer bestimmten Größe, dieselben Symptome, wie eine Blasenentzündung. Das bedeutet, dass das Tier versucht Urin abzusetzen und zeigt dabei eindeutige Schmerzanzeichen, wie bei Koliken. Manchmal lassen sich Harnsteine auch an blutigen Verkrustungen an den Hinterbeinen erkennen. Wenn bei einem Pferd Harnsteine diagnostiziert werden, Kommt ein Tierarzt zum Einsatz, er muss diese Steine entfernen, dafür stehen endoskopische Möglichkeiten bei kleineren Steinen zu Verfügung. Bei größeren Steinen kann nur eine Operation helfen.

Allergien und Hauterkrankungen

Allergien finden sich bei Pferden sehr häufig. Sie sind für Pferde sehr unangenehm. Auch hier spielen Futter und Haltungsbedingungen eine große Rolle. Ekzeme, Juckreiz und Haarausfall treten bei Allergien auf. Zur Behandlung von Allergien stehen verschiedene naturheilkundliche Mittel und Cortison zur Verfügung. Zu allererst sollte jedoch der Allergie auslösende Stoff gefunden und eliminiert werden. Manchmal kann auch eine Desensibilisierung von Nöten sein.

Magen- und Darmerkrankungen

Das Verdauungssystem beim Pferd ist sehr empfindlich. Auch wenn ein Pferd Dinge gefressen hat, die es nicht verträgt, kann es nicht erbrechen und hat nur starke Bauchschmerzen. Auch bei zu großen Futteraufnahmen sind Bauchschmerzen vorprogrammiert. Der Magen eines Pferdes ist sehr klein, was bedeutet, dass ein Pferd lieber mehrmals täglich kleinere Portionen zu sich nehmen sollte, anstelle von einer großen Mahlzeit. Darmentzündungen, Gastritis und Koliken sind die am häufigsten auftretenden Magen- Darmerkrankungen bei Pferden. Eine ausgewogene und artgerechte Fütterung verhindert Magen- und Darmerkrankungen weitestgehend.

Leber- und Nierenerkrankungen

Leistungsabfall, Müdigkeit Gewichtsverlust und übermäßiger Durst können auf eine Lebererkrankung hindeuten, die jedoch sehr selten bei Pferden vorkommt. Lebererkrankungen werden häufig durch Umweltgifte verursacht. Zur Behandlung von Lebererkrankungen wird der Arzt eine entsprechende Diät verordnen.

Nierenerkrankungen können im Vergleich zu Lebererkrankungen sehr häufig auftreten. Eine Nierenerkrankung zu diagnostizieren ist sehr schwierig und wird daher oft erst in einem späteren Stadium erkannt. Häufige Blasen- und Nierenbeckenentzündungen können als Ursachen für Nierenerkrankungen angezeigt werden. Eine chronische Niereninsuffizienz kann nicht behandelt werden. Medikamente können die Krankheit zwar nicht heilen jedoch den Verlauf verlangsamen.

 

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Pferde als Haustiere

Viele kleine Mädchen wünschen sich ein Pferd oder ein Pony als Haustier. Mit wehenden Haaren über Wiesen und Felder zu galoppieren ist für viele Mädchen ein Traum. Die Anschaffung und Haltung eines Pferdes ist jedoch eine kostspielige Sache, die sich die wenigsten Eltern leisten können. Viele Kosten sind zwar kalkulierbar, aber es kommen auch immer wieder unvorhergesehene Ausgaben, die nicht kalkulierbar sind. Sie sind abhängig vom einzelnen Tier und kann nicht mal angenommen werden. Ein Pferd braucht aber auch eine gewisse Grundausstattung, die aus Pflege- und Putzartikel, mindestens zwei Satteldecken, Sattel, Halfter und Zaumzeug, so wie eine Abschwitzdecke. Diese Dinge können ins Geld gehen.

Das Pferd braucht jedoch noch eine Unterkunft. Hier bieten sich Pferdeboxen und Offenstall an. Pferdeboxen sollten eine ausreichende Größe aufweisen und ein Fenster nach draußen haben. Bei der Offenstallhaltung leben die Tiere im Freien haben jedoch einen Wetter geschützten Unterstand. Sehr beliebt ist es zurzeit Pferde im Winter in einer Box unterzustellen und im Sommer einen Offenstall zu nutzen. Im Winter genießen die Pferde die Wärme der Box und im Sommer haben die Pferde direkten Auslauf vom Stall aus.

Ein Pferd muss genau wie andere Haustiere auch erzogen werden. Dabei ist es sehr wichtig, dass das Pferd den Menschen als Führung anerkennt, ihn also als Befehlsgeber wahrnimmt, der im Gegenzug für den Gehorsam Sicherheit bietet. Es gibt viel verschiedene Erziehungstheorien für Pferde, so dass jeder das herausfinden kann, was dem Charakter seines Pferdes entspricht

Jedes Pferd sollte eine eigene Zusammensetzung beim Futter bekommen, die aus der Komponenten besteht: Kraftfutter, Raufutter und Saftfutter. Die Dosierung der einzelnen Komponenten sollte immer beibehalten werden, so lange das Pferd gesund ist und sich wohlfühlt. Im Krankheitsfall kann so immer wieder gut reagiert werden.

Wichtig ist, dass der Pferdebesitzer mit seinem Tier regelmäßig zum Hufschmied geht, um Fehlstellungen zu vermeiden. Zur Grundausstattung eines Pferdehalters sollten Fliegensprays, Shampoos, Pflegeartikel für Augen und Hufe gehören. Auch eine gute Pferdehaftpflicht ist wichtig und sinnvoll.